"OMEGA" Info-Seite


Informationen zu Ungarn´s größter und ältester Rock-Band


Willkommen auf der ersten Seite im Netz, die Informationen zur größten Rock-Band Ungarns anbietet.

OMEGA aus Budapest ist die erfolgreichste und populärste Band in Ungarn. Seit Ende der sechziger Jahre bestimmen
sie die ungarische Rock-Szene. Dabei konnten sie 1959,sie gingen noch zur Schule, kein Instrument spielen, als sie
beschlossen Musiker zu werden. Sie losten aus, wer welches Instrument lernen sollte...
1962 standen dann Mecki, Elephant, Laci, Misi und Ciki zum ersten mal auf der Bühne. Der Stern der "OMEGA-Együttes"
war aufgegangen (und strahlt bis heute).
Laszlo Benkö erinnert sich:"Angefangen hat alles aus Spass am Musikmachen. Nach der Schulzeit haben wir in verschie-
denen Klubs gespielt und dann unseren eigenen - den OMEGA-KLUB - aufgemacht. Zuerst war es völlig egal, wie wir
spielten. Manchmal ist jemand aus dem Publikum aufs Podium gekommen, hat sich ans Klavier gesetzt, und ich bin eine
Runde tanzen gegangen..." (aus einem Interview 1982 in "Neues Leben")
Doch so blieb es natürlich nicht lange. 1965 war die erste konstante Besetzung gefunden.

Gabor Presser - keybords (1971 zu "Locomotiv GT")
Jozef Laux - drums (1971 zu "Locomotiv GT")
Ferenc Debreceni - drums (seit 1971)
Janos Kobor - vocal
Laszlo Benkö - trompets
György Molnar - guitar
Tamas Mihaly - bass

Die Texte stammen bis 1971 von Anna Adamis, die ebenfalls zu Locomotiv GT wechselt. Danach schreibt
Peter Sülyi die Texte der Lieder.


1995 singt außerdem Edwin Balogh die nun englischen Texte. Außerdem sind bei der Produktion der CD
"Transcendent" Tamas Szekeres an der Gitarre und wieder Gabor Presser an den Keybords dabei. Presser
hatte ja 1971 zusammen mit Jozef Laux und Anna Adamis OMEGA verlassen um die ebenfalls sehr erfolgreiche
Band "Locomotiv GT" zu gründen. Wärend OMEGA sich dann mehr in die Richtung Hardrock entwickelte,
spielten bei LGT stärker Jazzelemente eine Rolle.

Wie die meisten Bands in dieser Zeit kopierte auch OMEGA am Anfang die bekannten Hits der englischen Gruppen.
Ihre ersten Singles waren Coverversionen internationaler Titel.
1964 haben sie mit ihrer Version von "Paint it Black" den ersten Single-Hit.
Doch als die Musiker beschlossen, ins Profigeschäft zu wechseln, schufen sie sich ein eigenes Repertoire.
Die Richtung ihrer Musik liegt zwischen Hard-Rock und Space-Rock, aber auch Rock´n Roll und wunderbare
Balladen gehören zu ihren Hits.

Immer nach zwei, drei Lp´s änderte OMEGA die musikalisch Konzeption ihrer Produktionen. Wichtig war der Band
dabei eine passende Bühnenpräsentation, man kann sagen, wie kaum einer anderen "Ost-Rock"-Band gelang OMEGA
eine visuelle Umsetzung ihrer Musik, die zu einem Markenzeichen der Band wurde.
Da alle fünf Musiker eine Ausbildung am Budapester Konservatorium erhielten, waren sich Fans und Kritiker über die
handwerkliche Qualität der OMEGA-Musik immer einig. Verbunden mit einer beispiellosen Experimentierfreude gelangen
den Musikern seit 1965 fünfzehn unverwechselbare Alben, die wie ein Spiegel die Trends der Zeit dokumentieren, in
denen sie entstanden.
Anläßlich ihres 25-jährigen Jubiläums wurden sie sogar mit dem Liszt-Preis ausgezeichnet, der sonst nur an
Einzelpersonen verliehen wird.

Aber auch OMEGA bekommt Probleme mit den kommunistischen "Kulturfunktionären". Das 1972 fertiggestellte
eigentliche 4.Album "
200 évvel az utolsó háború után"  darf so nicht veröffentlicht werden. Erst 1998 kann es in der
Urfassung als CD endlich in den Handel. Statt dessen wurde 1972 "ersatzweise" eine entschärfte Version des Albums
unter dem Titel "ELÖ OMEGA" veröffentlicht.         
Vielen Dank für diese Info an F. F. von der Redaktion "Rückfall Ost" bei Radio T Chemnitz                                                                                                                                             
Dieses Album wurde in einer Hülle aus Aluminiumfolie verkauft, man sagt, wegen akutem Papiermangel konnten zu der
Zeit nicht ausreichend "normale" LP-Hüllen gedruckt werden. Aluminiumfolie war aber genug vorhanden...


OMEGA gelingt 1976 mit der englischen Fassung ihrer LP "Timerobber" (Idörablo) endlich auch der Durchbruch im Westen.
Zu ihrem Jubiläumskonzert 1987 im ausverkauften Budapester Nep-Stadion spielen sie u.a. auch mit den Gründungsmitgliedern
Gabor Presser und Josef Laux .
1994 stehen dann 2 Musiker der Scorpions (Schenker/Meine) in Budapest mit Omega gemeinsam auf der Bühne!
Den Scorpions gefällt der OMEGA Mega-Hit "Mädchen mit dem Perlenhaar" so gut, dass daraus einige Jahre später
für die Scorpions ebenfalls ein Riesenerfolg wird, "White Dove" liegt in Deutschland wochenlang auf Platz eins der Charts.
Übrigens hatte ein weiterer Deutscher mit diesem Titel Glück: Frank Schöbel sang ihn in deutsch, bei ihm hieß er
"Schreib´ es mir in den Sand".
1994 geben sie ihr - vorerst - letztes Live-Konzert in Budapest vor 80 000 Fans... (Stand 1997)
 
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999 folgt ein Riesenkonzert - wieder im Budapester Nep-Stadion. Wer damals nicht dabei sein konnte, kann große Teile
dieses tollen Konzertes auf
DVD genießen, incl. Interviews, div. Infos (u.a. wollte man in Budapest ein eigenes Radioprogramm
veranstalten !) und hammermäßigem 5.1-Surround-Sound.

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Endlich ! 2006 findet das erste Berlin-Konzert seit über 20 Jahren statt. Am 07.10. (!) spielt die Band in ihrer
Originalbesetzung im Tempodrom. In fast ausverkaufter Halle wird das knapp zweistündige Konzert ein voller Erfolg.
Die größten Omega-Hits gemixt mit zwei Titeln des neuen Albums - die Fans kommen voll auf ihre Kosten.

 


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Erstellt am 16.03.1997        Diese Seite wurde am Freitag, den 13.10.2006, aktualisiert. Vielen Dank für Deinen Besuch !

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